der als positiver Haemoccult-Test) beobachtet wurde. Nicht immer sind Hämorrhoiden die Ursache für Blutungen aus dem After, sondern oft wachsen im Darm kleine Polypen, die bluten können und unter Umständen bei längerem Bestehen zu Krebs entarten.
Von der gesetzlichen Krankenkasse werden die Kosten für Darmspiegelungen immer dann übernommen, wenn sie aus medizinischen Gründen erforderlich sind, wie z. B. bei Blutungen aus dem After, ungeklärten Bauchschmerzen, ungeklärten Stuhlgangsveränderungen. Zudem ist ab dem 01.10.2002 eine Darmspiegelung im Rahmen der Krebsvorsorge für alle Versicherten ab dem 55. Lebensjahr eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Wurde ein Polyp gefunden und entfernt, so sollte eine Darmspiegelung zur Kontrolle nach 3 Jahren erfolgen. Gibt es in der Familie erstgradige Verwandte mit Darmkrebs oder Darmpolypen, so sollte, wegen des wahrscheinlich erhöhten Risikos, eine Darmspiegelung erstmals ab dem 40. Lebensjahr und dann regelmäßig alle 5 Jahre erfolgen.



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Warum?
Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die einzige Untersuchung, die Dickdarmkrebs sicher verhindern kann. Darmpolypen, die bei langem Bestehen zu Krebs entarten, können bei dieser Untersuchung zuverlässig erkannt und noch während der Spiegelung schmerzfrei entfernt werden. Auch kleine, bösartige Tumore können durch Entfernung während einer Darmspiegelung mit hoher Sicherheit geheilt werden. Allein in Deutschland könnte die Zahl der Neuerkrankungen an Darmkrebs von 72.000 auf etwa 5.000 jährlich gesenkt werden, wenn alle Menschen ab dem 45. - 50. Lebensjahr im Abstand von 10 Jahren eine Darmspiegelung durchführen lassen würden. Todesfälle, die allein auf das Konto von Darmkrebs gehen, würden von 30.000 auf etwa 3.000 jährlich gesenkt werden.

Wann?
Eine Darmspiegelung sollte auf jeden Fall immer dann
Erwachsenenalter Blut aus dem Darm (Blut auf dem Stuhl, am Toilettenpapier, in der Wäsche oder als positiver Haemoccult-Test) beobachtet wurde. Nicht immer sind Hämorrhoiden die Ursache für Blutungen aus dem After, sondern oft wachsen im Darm kleine Polypen, die bluten können und unter Umständen bei längerem Bestehen zu Krebs entarten.
Von der gesetzlichen Krankenkasse werden die Kosten für Darmspiegelungen immer dann übernommen, wenn sie aus medizinischen Gründen erforderlich sind, wie z. B. bei Blutungen aus dem After, ungeklärten Bauchschmerzen, ungeklärten Stuhlgangsveränderungen. Zudem ist ab dem 01.10.2002 eine Darmspiegelung im Rahmen der Krebsvorsorge für alle Versicherten ab dem 55. Lebensjahr eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Wurde ein Polyp gefunden und entfernt, so sollte eine Darmspiegelung zur Kontrolle nach 3 Jahren erfolgen. Gibt es in der Familie erstgradige Verwandte mit Darmkrebs oder Darmpolypen, so sollte, wegen des wahrscheinlich erhöhten Risikos, eine Darmspiegelung erstmals ab dem 40. Lebensjahr und dann regelmäßig alle 5 Jahre erfolgen.